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Dieselfahrverbot in Hamburg

Dieselfahrverbot in Hamburg – Verbote in zwei Straßenabschnitten

Nachdem das Bundesverfassungsgericht im Frühjahr 2018 den Weg für Fahrverbote im Zusammenhang mit dem Dieselskandal freigemacht hat, ist Hamburg eine der ersten Städte, die dieses Verbot umsetzt. Betroffen sind zwei kleinere Abschnitte in der Stresemanstrasse und in der Max-Brauer Allee. Dieselfahrzeuge, die nicht der Euro 6 Norm entsprechen, dürfen die Abschnitte nicht mehr befahren. Dabei gibt es jedoch einen kleinen aber feinen, entscheidenen Unterschied. Während in der Max-Brauer Allee das Fahrverbot für ALLE Dieselfahrzeuge älter Euro 6 gilt, also PKW und LKW bis 40 Tonnen, so gilt das Fahrverbot in der Stresemannstraße NUR für LKW ab 7,5 Tonnen Gesamtgewicht und einer Euronorm unter Euro 6. Das heißt im Umkehrschluß das sich kaum etwas in der Stresemanstraße verbessern wird da der Großteil der Umweltverschmutzer, nämlich die alten PKW und Kleintransporter, nach wie vor ihren Dreck fleißig in der Luft verteilen dürfen.

Ortsfremde werden durch Schilder informiert und entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert. Vom Fahrverbot ausgenommen sind Anlieger, Bewohner und in den betreffenden Straßenabschnitten ansässige Firmen. Auch der Lieferverkehr ist weiterhin sichergestellt.

Der Dieselskandal und seine Hintergründe

Der Skandal um manipulierte Dieselfahrzeuge wurde erstmals in den USA bekannt und beschäftigt die Autoindustrie und die Politik bereits seit mehreren Jahren. Um die Abgaswerte zu schönen, wurde in teure Markenfahrzeuge namhafter deutscher Automobilhersteller Manipulationssoftware eingebaut. Bis heute reißen die Meldungen über manipulierte Fahrzeugtypen nicht ab. Parallel dazu wächst die Verschmutzung der Umwelt in Form einer Belastung mit Stickoxiden vor allem in den Innenstädten. Die Dieselfahrzeuge sind für den Ausstoß von Stickoxiden verantwortlich. Da Sanktionen der EU drohen, wenn die Städte die Luftverschmutzung nicht in den Griff bekommen, werden als letztes Mittel Fahrverbote für besonders hoch belastete Straßen und Straßenabschnitte ausgesprochen. Hamburg macht den Anfang und sperrt ein etwa 600 Meter langes Stück der Max-Brauer Allee sowie etwa 1,6 Kilometer der Stresemanstrasse. Beide Abschnitte sind stark befahren. Die Vorgaben der EU besagen, dass die Messgeräte an besonders hoch frequentierten Abschnitten aufgestellt werden sollen. Da die Werte in Hamburg bereits über einen längeren Zeitraum zu hoch sind, wurde das Fahrverbot jetzt ausgesprochen. Erste Kontrollen gab es bereits, die aber nur einen Hinweis für die Autofahrer zur Folge hatten, dass die Straßen von nun an nicht mehr befahren werden dürfen.

Anlieger und Unternehmen sind nicht betroffen

Das Verbot für Dieselfahrzeuge betrifft nur den Durchgangsverkehr. Da dieser in beiden Straßen sehr hoch ist, versprechen sich die Initiatoren eine deutliche Verbesserung der Luft. Als Spedition sind wir mit unseren Fahrzeugen der Norm Euro5 in den benannten Straßen unterwegs und übernehmen die Anlieferung für verschiedene ansässige Unternehmen. Daran wird sich auch künftig nichts ändern. Anwohner können ebenfalls nicht verpflichtet werden, sich ein Fahrzeug mit der Euro6 Norm zu kaufen. Das öffentliche Leben und die Belieferung der Unternehmen, die in den Straßen ansässig sind, werden durch die neuen Regelungen nicht eingeschränkt. Unklar ist bislang, was für ganz alte Dieselfahrzeuge gilt, die in einigen Anlieferbetrieben noch gefahren werden. Ob das Verbot künftig noch ausgeweitet wird, ist derzeit noch unklar.

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