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Grüner LKW

Elektro-LKW – real oder Utopie?

Im Februar ging es durch die Presse: Daimler will den Elektro-LKW ab 2021 in Serie bauen lassen. Bislang kämpfen die Hersteller von Elektrofahrzeugen aber immer noch mit zahlreichen Problemen: Die Reichweite ist suboptimal, die Kraft lässt zu wünschen übrig, die Technik ist teuer. Flächendeckende Ladestationen gibt es auch nicht. Wer also benötigt einen Elektro-LKW?

Schon im Einsatz

Tatsächlich sind kleinere Lieferwagen und auch Lastkraftwagen mit Elektroantrieb bereits im Einsatz. Meistens werden diese für Direktfahrten eingesetzt. Die Fahrzeuge sind emissionsfrei, leise und mit einer Reichweite bis zu 200 km gar nicht so schlecht. Was Daimler plant, sind zwei größere Lastkraftwagen: Das Unternehmen will einen 18Tonner und einen 25Tonner in Serie schicken. Das Einsatzgebiet der Lastkraftwagen wird die Stadt sein. Die LKWs sollen die Lieferung von zentralen Lagern in die Supermärkte übernehmen. Das ist mit der Reichweite durchaus vereinbar, und die Vorteile des Elektroantriebs machen sich vor allem im städtischen Betrieb bemerkbar.

Optimal ist das Timing, denn bereits jetzt verbannen einige Städte Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren aus den Kernzonen. Genau hier könnte der Elektro-LKW also künftig perfekte Dienste leisten. Bis 2021 erhofft sich Daimler außerdem eine Kostensenkung. Das teuerste Stück ist nach wie vor der Akku. Der soll sich bei steigender Leistung im Preis halbieren. Das würde den LKW mit elektrischem Antrieb dann schon bedenkenswert machen.

Staatliche Förderung und niedrigere Maut-Gebühren

Geplant ist, dass ab 2019 LKWs mit elektrischem Antrieb weniger Maut zahlen sollen. Damit soll die Anschaffung einer elektrogetriebenen Flotte für die Unternehmen attraktiver gemacht werden. Bis Ende 2020 will das Bundesverkehrsministerium außerdem bis zu 10 Millionen Euro jährlich zur Verfügung stellen, um die Anschaffung von Elektro-LKWs zu fördern. Der Kauf der elektrisch angetriebenen Fahrzeuge würde je LKW mit bis zu 40.000 Euro gefördert werden. Allerdings gilt diese Förderung auch für Lastkraftwagen mit Gas- oder Brennstoffzellenantrieb. Die Förderung ist gestaffelt: Am wenigsten bezuschusst das Ministerium 7,5- bis 12Tonner mit Erdgasantrieb, am höchsten ist die Förderung mit je 40.000 Euro für den elektrogetriebenen Lastwagen mit mehr als 12 Tonnen.

Alternativen für die Innenstädte gibt es schon

In zahlreichen deutschen und noch viel mehr europäischen Metropolen wird der innerstädtische Lieferverkehr bereits jetzt teilweise von Lastenfahrrädern bestritten. Die Fahrräder haben genau die Vorteile, die der Elektro-LKW auch bietet: Sie fahren emissionslos und geräuscharm. Umweltschonend und damit auch in den Kernzonen ohne Kraftwagen einsetzbar, sind die Fahrräder aber beschränkt in ihrer Kapazität. Die erreichten Geschwindigkeiten reichen für die innerstädtischen Bereiche aus, die zu befördernden Lasten übersteigen aber das Volumen der Lastenfahrräder. Eine größere Flotte zur Bewältigung größerer Volumen innerhalb kurzer Zeit ist eine Kostenfrage. Daher ist der Elektro-LKW durchaus attraktiv. Daimler ist nicht das einzige Unternehmen, das in diese Richtung geht: Auch Tesla und andere Entwickler arbeiten am Elektro-LKW oder haben bereits ein Modell auf den Markt gebracht.

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